Kreuzweg Mannheimer Kalvarienberg
Erzbischof-Dr.-Zollitsch-Kreuzweg Seckenheim
Ein leicht begehbarer Kreuzweg mit 9 Stationen am Mannheimer KalvarienbergInhaltsübersicht
Wegweiser Kreuzweg Kalvarienberg Mannheim
Der Kreuzweg am Kalvarienberg
ermöglicht auf neun Stationen den Leidensweg Jesu Christi nachzuempfinden. Es ist in der Region wohl der einzige Kreuzweg im Freien. Die Stationen werden durch Skulpturen aus hauptsächlich natürlichen Materialien dargestellt. Sie wurden von regionalen Künstlern geschaffen und fügen sich in die umgebende Natur ein.Der Weg ist frei zugänglich und gleich neben dem Startpunkt gibt es einen kleinen Parkplatz. So kann jedermann diesen Freilandkreuzweg besuchen und die recht kurze Strecke ist leicht zu gehen. Die Anhöhe ist nicht sehr hoch und die Steigung ist nicht allzu steil.
Kalvarienberg und Lage
Der Mannheimer Kalvarienberg befindet sich auf einer Erhebung im Mannheimer Dossenwald, welche anlässlich der Tunnelarbeiten zum Bau der Schnellbahntrasse entstanden ist. Direkt neben dem Hallenweg zwischen Hochstätt und Pfingstberg am Rangierbahnhof.Kalvarienberg oder Stationsberg werden im Allgemeinen umfangreiche Darstellungen der Passion Christi, die als Andachts- und Wallfahrtstätten dienen, benannt.
Er erinnert an den Golgota (bzw. Golgatha oder Golgotha), einen Hügel der außerhalb des antiken Jerusalems liegen soll und auf dem Jesus Christus gekreuzigt worden sein soll.
Anfahrt und Parken
Geo-Daten für Navigation: N49° 26.885' E8° 32.336'Parken: Parkmöglichkeit vorhanden. Kleiner Parkplatz direkt neben dem Beginn des Kreuzweges.
Entstehung und Namensgebung
Es handelt sich um ein Projekt des Vereins „Freunde des Dossenwaldes“. Der Seckenheimer Kreuzweg wurde rechtzeitig zum Jubiläum der Erwähnung Seckenheims im Lorscher Kodex vor 1250 Jahren fertiggestellt. Seckenheim wurde ebenso wie das nahegelegene Schwetzingen 766 erstmals im Lorscher Kodex erwähnt.Im Jubiläumsjahr am 06.03.2016 wurde es durch den Erzbischof em. Dr. Robert Zollitsch anlässlich dieses Jubiliäums von Seckenheim geweiht. Aufgrund dessen erhielt es den Namen „Erzbischof-Dr.-Zollitsch-Kreuzweg“.Errichtet wurde er vonFreunde des Dossenwaldes
Forstamt Mannheim
Gemeinschaftswerk Arbeit und Umwelt (AWO)
Bettina Mohr, Gestaltung des Sonnenkranzes und Beratung
Begleitet durch die Pfarrgemeinden St. Aegidius, St. Theresia, St. Konrad sowie St. Antonius unter geistlicher Leitung der Pfarrer Markus Miles und Lorenz Seiser
Technische Durchführung durch Richard Karl (Bauer Karl) und Rolf Dieter
Finanzielle Unterstützung durch die Bezirksbeiräte Rheinau und Seckenheim
Weitere Unterstützung durch AKV Metallbau GmbH, Diringer & Scheidel, Ortner GmbH Blechbearbeitung, Lasertechnik
Die Stationen des Kreuzweges
Kreuzwege bestehen meist aus 7, 14 (z.B. Kreuzweg in Sankt Martin) oder 15 Stationen. Der Kreuzweg in Mannheim führt über 9 Stationen den Hügel hinauf. Kurz vor dem höchsten Punkt der Anhöhe befindet sich die steinerne Pietà und oben angelangt steht das Kreuz mit der Christussonne.Werbung
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Station 1 des Kreuzweges Mannheim
Station I
Jesus wird zum Tod verurteilt
Die Baumscheibe trägt über den beiden Händen die Inschrift „Ecce Homo“. Auf Deutsch übersetzt „Siehe, der Mensch“. In der Kunst wird damit ein Bildmotiv bezeichnet, welches sich auf die Schaustellung Christi bezieht oder als Andachtsbild gedacht ist.
Künstler: Hans Wurth, Rheinau
Sponsor: St. Aegidius, Seckenheim
Jesus wird zum Tod verurteilt
Die Baumscheibe trägt über den beiden Händen die Inschrift „Ecce Homo“. Auf Deutsch übersetzt „Siehe, der Mensch“. In der Kunst wird damit ein Bildmotiv bezeichnet, welches sich auf die Schaustellung Christi bezieht oder als Andachtsbild gedacht ist.
Künstler: Hans Wurth, Rheinau
Sponsor: St. Aegidius, Seckenheim
Mannheimer Kreuzweg Seckenheim Station 1
Station II
Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern
Künstler: Michaela Forster, Tübingen
Sponsor: Ökumenischer Seniorenkreis St. Konrad, Rheinau
Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern
Künstler: Michaela Forster, Tübingen
Sponsor: Ökumenischer Seniorenkreis St. Konrad, Rheinau
Station 3 des Kreuzweges
Station III
Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz tragenKünstlerin: Bettina Mohr, Rheinau (siehe auch Kreuz)
Sponsor: Familie Lochbühler, Seckenheim
Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz tragenKünstlerin: Bettina Mohr, Rheinau (siehe auch Kreuz)
Sponsor: Familie Lochbühler, Seckenheim
Station 4 Kreuzweg Seckenheim
Station IV
Jesus begegnet den weinenden Frauen
Künstlerin: Katarzyna Paruszewska
Sponsor: Eheleute Magda und K.-H. Keller, Erzbischof Hermann Stiftung
Jesus begegnet den weinenden Frauen
Künstlerin: Katarzyna Paruszewska
Sponsor: Eheleute Magda und K.-H. Keller, Erzbischof Hermann Stiftung
Station 5 Kreuzweg Mannheim
Station V
Jesus wird seiner Kleider beraubt
Künstler: Eheleute Schmidt, Pfingstberg
Sponsor: Erich Rappenecker, ehemaliger Gemeindepfarrer Pfingstberg
Jesus wird seiner Kleider beraubt
Künstler: Eheleute Schmidt, Pfingstberg
Sponsor: Erich Rappenecker, ehemaliger Gemeindepfarrer Pfingstberg
Station 6 leider fehlt die Christusfigur
Station VI
Jesus wird ans Kreuz genagelt
Es ist ursprünglich eine Christusfigur ohne Füße in einer eingerissenen Baumscheibe dargestellt. Jesus schreit in höchster Not „Herr gib mir Flügel“. Leider wurde die Figur aus dem Holz herausgerissen. Nicht einmal mehr ein solcher Ort bleibt von Übergriffen verschont. Das ist sehr traurig.
Künstlerin: Marianne Merz, Malerin aus Mannheim
Sponsoren:
Eheleute Karin und Jürgen Ruf
Eheleute Maria und Helmut Stalf
Jesus wird ans Kreuz genagelt
Es ist ursprünglich eine Christusfigur ohne Füße in einer eingerissenen Baumscheibe dargestellt. Jesus schreit in höchster Not „Herr gib mir Flügel“. Leider wurde die Figur aus dem Holz herausgerissen. Nicht einmal mehr ein solcher Ort bleibt von Übergriffen verschont. Das ist sehr traurig.
Künstlerin: Marianne Merz, Malerin aus Mannheim
Sponsoren:
Eheleute Karin und Jürgen Ruf
Eheleute Maria und Helmut Stalf
Station 7 Mannheim Kalvarienberg
Station VII
Jesus stirbt am Kreuz
Künstlerin: Bettina Mohr, Rheinau (siehe auch Kreuz)
Sponsor: Bezirksbeirat Friedrichsfeld, Bezirksbeirat Rheinau
Jesus stirbt am Kreuz
Künstlerin: Bettina Mohr, Rheinau (siehe auch Kreuz)
Sponsor: Bezirksbeirat Friedrichsfeld, Bezirksbeirat Rheinau
Station 8 und 9 des Kreuzweges Seckenheim
Station VIII und IX
Jesus wird vom Kreuz genommen
Der heilige Leichnam Jesu wird ins Grab gelegt
Künstler: Rolf Dieter, Rheinau
Sponsor: Leander Bausch und Gewerbeverein Rheinau
Jesus wird vom Kreuz genommen
Der heilige Leichnam Jesu wird ins Grab gelegt
Künstler: Rolf Dieter, Rheinau
Sponsor: Leander Bausch und Gewerbeverein Rheinau
Pietà auf dem Kalvarienberg Mannheim
Pietà
„Pietà“ kommt aus dem Italienischen und heißt so viel wie „Frömmigkeit, Mitleid“. In der Kunst wird die Darstellung Marias als Schmerzensmutter mit dem Leichnam des vom Kreuz abgenommenen Jesus Christus im Schoß bezeichnet. Ein berühmtes Beispiel ist Michelangelo's Pieta Skulptur*.
Künstler: Steinbildhauer Knut Hüneke (Dossenheim)
Sponsoren: Heinrich-Vetter-Stiftung, Eheleute Eiermann, Familie Lochbühler, Erich Rappenecker, Eheleute Stalf
„Pietà“ kommt aus dem Italienischen und heißt so viel wie „Frömmigkeit, Mitleid“. In der Kunst wird die Darstellung Marias als Schmerzensmutter mit dem Leichnam des vom Kreuz abgenommenen Jesus Christus im Schoß bezeichnet. Ein berühmtes Beispiel ist Michelangelo's Pieta Skulptur*.
Künstler: Steinbildhauer Knut Hüneke (Dossenheim)
Sponsoren: Heinrich-Vetter-Stiftung, Eheleute Eiermann, Familie Lochbühler, Erich Rappenecker, Eheleute Stalf
Kreuz auf dem Mannheimer Kalvarienberg
Kreuz
Dieses ist 3 m hoch und die Christussonne als Symbol der Auferstehung war in einer Größe von 1,2 m geplant, um das Kreuz zu überdecken. Aus Sicherheitsgründe konnte dies nicht so umgesetzt werden und es wurde eine Sonne mit kleinerem Durchmesser angebracht.
Die Strahlenkranz-Sonne am Kreuz und die Sonne am Anfang des Weges entwarf Bettina Mohr. Das Material beider ist Cortenblech, welches durch sein typisches Aussehen die Zeichen der Zeit erkennen lässt. Die künstlerische Konzeption beschreibt die Künstlerin auf Ihrer Homepage.Künstlerin: Bettina Mohr, Rheinau
Sponsor: Jagdgesellschaft Seckenheim
Dieses ist 3 m hoch und die Christussonne als Symbol der Auferstehung war in einer Größe von 1,2 m geplant, um das Kreuz zu überdecken. Aus Sicherheitsgründe konnte dies nicht so umgesetzt werden und es wurde eine Sonne mit kleinerem Durchmesser angebracht.
Die Strahlenkranz-Sonne am Kreuz und die Sonne am Anfang des Weges entwarf Bettina Mohr. Das Material beider ist Cortenblech, welches durch sein typisches Aussehen die Zeichen der Zeit erkennen lässt. Die künstlerische Konzeption beschreibt die Künstlerin auf Ihrer Homepage.Künstlerin: Bettina Mohr, Rheinau
Sponsor: Jagdgesellschaft Seckenheim
